Alpen Klassiker Teil 1: Mit dem ACPE auf der MGB
Von Pascal Zingg
In diesem Sommer habe ich mich einigen klassischen Zügen der Alpen gewidmet. Ganz zu Beginn stand dabei der Alpine Classic Pullman Express auf dem Programm. Der Zug wurde am 28. Juni von Zermatt nach Disentis überführt. Da die Fahrt öffentlich war, hing auch die standesgemässe HG 4/4 I 36 am Zug. Grund genug um früh Morgens aufzubrechen, damit ich gegen 8 Uhr in Täsch aufschlug. Dies um festzustellen, dass es um diese Zeit noch kein Licht für den "normalen" Glacier Express hatte. So gab es genügend Zeit für einen kurzen Einkauf im Bahnhofs Avec. Zusammen mit Kollege Huerz ging es dann an die Morgenstelle, wo erst ein Shuttle kam.Diesem folgte der erwartete ACPE.
Eiligst ging es nun hinunter nach Neubrück, wo man sich erneut aufstellte.
Da ich bei der nächsten Stelle in Mörel zu lange einen geeigneten Parkplatz suchte, blieb der Zug dort unfotografiert, weshalb das nächste Bild erst in Lax entstand.
Nachdem hier auch noch Kollege Gubler aufgeladen war, ging es weiter mit Stellen in Niederwald und Blitzingen.
Wie sich zeigte, war der Zug im zahnstangenlosen Obergoms so schnell, dass man ihn vorerst nicht mehr verfolgen konnte. Da wir es in Oberwald aber gerade so auf den Autozug schafften, waren wir spätestens in Realp wieder vor ihm. Es reichte indes sogar noch die Dampfschleuder der DFB zu fotografieren.
Weiter im Programm stand eine Stelle bei Hospenthal, wo erst ein Regio mit Deh 4/4 II 52 kam, ehe uns erneut die HGe 4/4 II 36 mit ACPE beehrte.
Nach dem eher flachen Goms und der Durchfahrt im Urserental folgte nun der Oberalp. Leider ist hier die Zeit der (klassischen) alten Triebfahrzeuge bereits abgelaufen. Dies zeigt uns auch Orion 304 an, der kurz nach Mittag die Bergfahrt in Andermatt unter die Räder nahm.
Ihm folgte der bekannte Sonderzug.
Da es am Oberalp viele Zahnstangen gibt, hatten wir in der Folge keine Mühe den Zug noch zwei Mal zu überholen. So gelangen weitere Bilder am Pass und an der bekannten Brücke in Bugnei.
Nach all diesen Bildern strandeten wir nun in Disentis. Da sich die RhB mit diesem Zug etwas weniger Mühe gab, blieben die Wagen über Nacht in der Surselva und sollten erst am anderen Tag mit dem Güterzug in Richtung Chur fahren. So stellte sich die Frage, was man nun tun sollte. Eine gute Idee hatte niemand, zumal der letzte Glacier etwas zu früh für die klassischen Stellen am Oberalp kam. Wie sich bald herausstellte, hatte Ge 4/4 II 627 aber einen Defekt, weshalb der Zug von Ge 4/4 II 627 abgeschleppt wurde. Das Gute an der Geschichte war die Tatsache, dass der Zug durch dieses Maleur bis Disentis fast 90 Minuten Verspätung aufgesammelt hatte. Dies wiederum bedeutete, dass die Stellen am Oberalp nun doch im Licht waren. Da war es dann auch zu verkraften, dass auf der RhB mit der 627 eine nicht so schöne Ge 4/4 am Zug hing. So wurde auch dieser Zug kurz vor Disentis festgehalten.
Anschliessend ging es zu den Klassiker bei Acla de Fontauna, Dieni und am Pass selber.
Den Abschluss bildete schliesslich ein Bild im Urserental.



















