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Historisches Allerlei

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Nach zwei Jahren Coronapause, ist in diesem Sommer wieder einiges an historischem Rollmaterial unterwegs. So auch an den letzten beiden Wochenenden. Am Samstag, den 18. Juni, sollte der Elefant wieder einmal am Gotthard dampfen. Kurz vor dem Aufbruch nach Erstfeld erfuhr ich, dass an diesem Tag auch noch der RAe TEE II 1053 eine Charterfahrt ins Tessin machen sollte. So ging es an diesem Morgen erst zur Reussbrücke bei Rotkreuz, wo der TEE ein erstes Mal festgehalten wurde.
RAe TEE 1053 überquert die Reussbrücke zwischen Oberrüti und Rotkreuz.


Für die Bergfahrt des Elefanten sollte es dann in den Abschnitt vor der Mörschlisbach-Galerie bei Gurtnellen gehen. Nach einem Felssturz im Jahr 2012 hatte man dort eine spezielle Fahrleitungskonstruktion errichtet, die nur Masten auf der Hangseite hatte. Wie sich herausstellte wurde diese Fahrleitungskonstruktion in der Zwischenzeit aber ersetzt. So konnte ich diese Stelle nicht wie gewünscht umsetzen.
Noch 2015 gab es hinter der Mörschlisbach-Galerie eine fotogene Fahrleitungskonstruktion. Leider ist diese nun ersetzt worden. So ist dieses Bild von der B 3/4 1367 bereits historisch.


Da die Stelle bei der Gallerie nicht klappte, stellte ich mich hinter dem Bahnwärterhaus auf. Hier klappte es ebenfalls gut mit dem Elefanten.
C 5/6 2378 mit ihrem Sonderzug bei der Bergfahrt unterhalb von Gurtnellen.


Natürlich sollte an dieser Stelle auch der TEE festgehalten werden. Bevor dieser jedoch rauffuhr, gab es noch den einen oder anderen modernen Zug. So zum Beispiel ein SOB Flirt, der wegen des Jodlerfestes in Andermatt als Zusatzzug nach Göschenen fuhr und nun als Leerfahrt wieder runterkam.
RABe 526 009 als Leerfahrt von Göschenen nach Arth-Goldau unterhalb von Gurtnellen.


Wenig später folgte an der gleichen Stelle der Gottgard-Panorama-Express.
Re 4/4 II 11196 mit dem Gopex 3092 nach Arth-Goldau unterhalb von Gurtnellen.


Auf der Bergfahrt konnte derweil ein Treno Gottardo festgehalten werden.
RABe 526 220 als Treno Gottardo nach Locarno bei Gurtnellen.


Hinter diesem folgte der erwartete TEE.
RAe TEE II 1053 unterhalb von Gurtnellen.


Da nun die Temperaturen immer wärmer und das Licht immer höher wurden, entschloss ich mich etwas Siesta zu halten. Erst am Nachmittag konnte ich mich motivieren wieder an die Strecke zu stehen. Dabei musste ich mich entscheiden, ob ich den Gopex auf der obersten Ebene oder den Elefanten bei der Talfahrt machen wollte. Da der Dampfer laut Fahrordnung Vorspann von der Ae 6/6 11411 hatte, entschied ich mich für die oberste Ebene. Dies, um im Idealfall den Dampfer noch auf der mittleren Meienreussbrücke zu erlegen. Bevor das Spektakel jedoch losging, folgte ein weiterer Treno Gottardo.
RABe 526 205 als Treno Gottardo in Richtung Locarno oberhalb von Wassen.


Wie befürchtet kreuzten Gopex und Dampfer im Anschluss zwischen meiner Stelle und der mittleren Meienreussbrücke. Anders als erwartet, hing die Ae 6/6 aber hinten, so dass es von diesem Zug immerhin einen vernünftigen Nachschuss gab.
Ae 6/6 11411 hängt als Bremslok am Dampfzug nach Erstfeld.


Re 4/4 II 11196 mit dem Gopex in Richtung Süden.


Weiter ging es dann in Steinen, wo die Warterei auf den RAe TEE losging. Natürlich sollte in der Zwischenzeit auch der eine oder andere Güterzug kommen. So auch jener mit den beiden BR 185.
185 105 und 139 mit einem Güterzug in Richtung Norden.


Ihm folgte ein 400 Meter langer Twindexx.
IC 684 wurde an diesem Tag gleich mit zwei langen Twindexx geführt.


Weiter ging der Reigen mit Güterzügen von allerlei Bahngesellschaften.
193 473 mit Winner in Richtung Norden


186 109 der BLS mit UKV in Richtung Norden.


Die frisch geputzte 193 520 mit weniger sauberen Kisten der GTS.


Bild 49466 nicht gefunden187 007 der TXL ist ebenfalls auf dem Weg nach Norden.

Nach der kurzweiligen Wartezeit folgte schliesslich RAe TEE II 1053. Da der Zug leer aus Bellinzona überführt wurde, hatte er bis Arth-Goldau Re 4/4 II 11156 als ETCS-Vorspann dran.
Re 4/4 II 11156 als Vorspann vor RAe TEE II 1053 bei Steinen.


Für den Schluss des Tages ging es dann noch nach Buonas, wo der TEE ohne Vorspann festgehalten wurde.
Der TEE durchfährt auf seinem Weg in Richtung Rotkreuz den Weiler von Buonas.


Weiter ging die Jagd nach dem alten Eisen am Samstag, den 25. Juni. Diesmal war die RhB das Objekt der Begierde. Da der Club 1889 seine GV in Samedan abhielt, fuhr die Ge 4/6 353 mit allen vom Club restaurierten Wagen von Chur nach Samedan. Begonnen wurde die Verfolgung Bonaduz.
Ge 4/6 353 mit GV-Extrazug bei Bonaduz.


Weiter ging es nach Cazis und zum Solis-Viadukt.
Der gleiche Zug bei Cazis ...


... und auf dem Solis-Viadukt.


Im Anschluss fuhr ich nach Filisur, weil es hier zur Zusammenkunft mit dem historischen Zug aus Davos kommen sollte. Auf Grund der vielen Leute war dies jedoch schwierig umzusetzen. So verschob ich mich unverrichteter Dinge nach Bergün. Hier gab es die Möglichkeit den Planverkehr festzuhalten.
Ge 4/4 III 641 mit IR nach St. Moritz.


ABe 8/12 3512 mit IR nach Chur.


Hinter diesen Zügen kam der erwartete Sonderzug.
Ge 4/6 353 mit ihrem Sonderzug nach Samedan oberhalb von Bergün.


Da ich an diesem Nachmittag noch Termine hatte, brach ich meine Zelte nach diesem Bild ab. Weiter ging es tags darauf, als Re 4/4 III 11350 mit einem Sonderzug ihre alte Stammstrecke auf der SOB befuhr.
Re 4/4 III 11350 war die erste ihrer Art. Anlässlich des 55. Geburtstages ihrer Inbetriebsetzung unternahm sie am 26. Juni eine Rundreise. Dabei befuhr sie auch die SOB. Hier festgehalten auf dem Seedamm bei Hurden.


Einige Minuten später hat der Zug Biberbrugg hinter sich gelassen und strebt dem Sattel entgegen.